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Friedrich Hebbel

Ein Maientag

Ein Maientag, so schön, wie keiner war!
Die Sonne stand am Himmel leuchtend klar,
An einem Himmel, der in tiefem Blau
Sich wölbte über schimmernd grüner Au.

Die Lerchen stiegen jubelnd in die Luft,
Am Gartenhang bog blühend sich der Flieder
Und lachte zu dem jungen Veilchen nieder;
In allen Wegen lag der warme Duft.

Das war ein Tag voll Frühlingsauferstehn ...
Herz, laß auch uns dem Lenz entgegensehn!
Und was der Winter trüb an uns verbrach:
Wir gehen nun dem neuen Frühling nach.

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