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Johann Nepomuk Vogl

Das erste Weiß

(auch: „Erster Schnee“)

Wie plötzlich doch bedeckt mit Eis
So Strauch als Bäume steh'n,
Auf letztem Grün das erste Weiß,
Wie traurig ists zu sehn!

Was bangst du, Herz? Sei frisch und kühn
Und denk, wenn Flocken wehn:
Auf letztem Weiß das erste Grün,
Wie lieblich wird das stehn!

Quelle:
„Vom Reichtum der deutschen Seele – Ein Hausbuch deutscher Lyrik“
hrsg. v. Georg Virnsberg, verlegt bei Dollheimer, Leipzig, 1928

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