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Christian Felix Weiße

An den Schlaf

Komm, süßer Schlaf, erquicke mich!
Mein müdes Auge sehnet sich
Der Ruhe zu genießen,
Komm, sanft es zuzuschließen.

Wie aber, Freund, o schlössest Du
Von nun an es auf ewig zu,
und diese Augenlider
Sähn nie den Morgen wieder?

So weiß ich, daß ein schöner Licht
Einst meinen Schlummer unterbricht,
Das ewig, ewig glänzet,
Und keine Nacht begrenzet.

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