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Martin Greif

Osterzeit

O wunderreiche Osterzeit,
Da aus den schon gelösten Banden
Der Lenz in lichter Herrlichkeit
Gleichwie der Heiland ist auferstanden!

Sieh hin! Das frühe Veilchen blüht,
Und wo nach überwundnem Zagen
Das erste Grün den Busch umzieht,
Hörst du die Drossel wieder schlagen.

Wohin du blickst, dich Wunder locken,
Davon die Ahnung dich durchdringt,
Wie sich beim Klang der Osterglocken
Die Seele aus dem Düster schwingt.

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