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Martin Greif

Flucht des Sommers

Des Sommers Rosen prangen
In ihrem letzten Flor,
Daß er schon bald vergangen,
Schwebt leise nur dir vor.

Der Blick hat sich gewöhnet
Ans lang entbehrte Grün,
Wo Vogelschall ertönet
Lauscht nicht das Ohr mehr hin.

Es schwelgen alle Sinne
Und wissen kaum davon –
Wie uns ein Glück wird inne
Erst wann es schon entflohn.

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