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Georg Heym

Mitte des Winters

Das Jahr geht zornig aus. Und kleine Tage
Sind viel verstreut wie Hütten in den Winter.
Und Nächte, ohne Leuchte, ohne Stunden,
Und grauer Morgen ungewisse Bilder.

Sommerzeit. Herbstzeit, alles geht vorüber
Und brauner [Tod] hat jede Frucht ergriffen.
Und andre kalte Stauden sind im Dunkel
Die wir nicht sahen von dem Dach der Schiffe.

Weglos ist jedes Leben. Und verworren
Ein jeder Pfad. Und keiner weiß das Ende,
Und wer da suchet, daß er Einen fände,
Der sieht ihn stumm, und schüttelnd leere Hände.

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